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30. November 2011 by tutor

Lauftipps für den Winter

Wenn es im Spätherbst feucht und ungemütlich wird, stellen viele Jogger bis zum Frühjahr das Training ein. Aus gesundheitlichen Gründen ist das allerdings nicht nötig. Im Winter kann das Lauftraining beibehalten werden, auch wenn es in der dunklen Jahreszeit sicher nicht immer einfach ist, den inneren Schweinehund zu überwinden. Mit der passenden Bekleidung kann man im Winter sein Training fortsetzen und wird so im Frühjahr keinen Trainingsrückstand bedauern müssen.

Solange die Temperaturen nicht arktisch sind, schadet auch ein Lauf bei Minusgraden nicht. Bei Temperaturen ab minus 12 Grad ist jedoch Schluss mit dem gefahrlosen Trainieren. Wichtig ist die Bekleidung nach dem Zwiebelprinzip, das mehrere dünne Bekleidungsschichten übereinander packt. Auf feuchtigkeitsbindende Wollbekleidung sollte beim Laufen im Winter komplett verzichtet werden. Angebracht ist eine Sportbekleidung, die Feuchtigkeit nach außen abgibt und gleichzeitig warmhält, das gilt vor allen Dingen für die Unterwäsche. Ganz wichtig ist das auch für die Hände, die in feuchten Wollhandschuhen schnell frieren und damit ein allgemeines Unbehagen verursachen. Hier lohnt sich der Kauf von speziellen Laufhandschuhen. Für den Kopf genügen Ohrenschützer alleine nicht. Kopf und Hals müssen komplett durch Mütze und Schal geschützt sein, um Wärmeverluste zu verhindern.

Oft wird beim Lauftraining im Winter der Flüssigkeitsverlust unterschätzt. Hier sollte man ähnlich vorbereitet wie im Sommer ins Training gehen. Kalte Getränke sind allerdings eine Belastung für den Körper und deshalb tabu. Warme Tees oder eine leichte Gemüsebrühe sind ­dagegen vor und nach dem Laufen zu empfehlen. Die richtige Atemtecknik verhindert ein Austrocknen der Schleimhäute durch die Winterluft. Das Lauftempo muss so ruhig sein, dass man unverkrampft allein durch die Nase ein- und ausatmen kann. Zusätzlich kann ein leichtes Tuch verhindern, dass die Bronchien und Nebenhöhlen durch die kalte Luft zu belastet sind. Wasserdichte Laufschuhe sind nur beim Lauf durch den Schnee ein Muss. Grundsätzlich reicht die gewohnte Fußbekleidung auch beim Wintertraining aus.

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7. November 2011 by tutor

Freeclimbing

Um den Klettersport der sich Freeclimbing nennt, ausführen zu können, bedarf es beim Sportler einiges an Potenzial. Seine Ausdauer, seine Körperkraft, auch seine psychische Beschaffenheit geben den Ton an für diesen Sport. Natürlich gehören auch eine ausgefeilte Klettertechnik und ein gewandtes Herangehen an das zu besteigende Kletterhindernis. Was ist Freeclimbing eigentlich für eine Sportart. Ist es zu vergleichen mit dem einfachen Klettersport auf Bäume oder über eine Mauer? Nein, das ist es nicht. Es ist eine ganz besonders kraftaufwendige Kletterform, bei der der Sportler aus reiner Muskelkraft Wände ersteigt. Dabei ist er mit Seilen abgesichert. Die Sportart gewinnt an Bedeutung und Beliebtheit. Als Indoor-Sport mit Funfaktor ist das Freeclimbing in den letzten Jahren immer mehr angenommen werden.

In einem deutschen alten Volkslied hängen die Kletterer in der steilen Wand, den Tod im Nacken, aber das ist mehr heroisch gemeint, als das es wirklichkeitsnah ist. Die Sicherheit mit Seil und Haken ist im Outdoor Freeclimbing das A und O. Bei dieser Sportart wird Sicherheit ganz groß geschrieben, ob innen oder außen ausgeführt. Im allgemeinen klettert in den Bergen keiner allein, sondern es wird in zwei Seilschaften geklettert. In der Halle, an denen in die Wände Griffe und Tritte nachempfunden wurden, geht das allein.

Kraft wird benötigt beim Freeclimbing und zwar richtig eingeschätzte Kraft. Die Beweglichkeit eines Körpers gehört genauso dazu. Deshalb ist eine permanente Klettertechnik-Übung sehr sinnvoll. Auch beim Klettern ist eine Grundausstattung ein Muss. Dazu gehören ein Klettergurt und ein Seil. Empfohlen werden die Hüftsitzgurte, aber diese müssen absolut “sitzsicher” sein. Kletterschuhe und Bandschlingen gehören ebenso dazu.

Freeclimbing ist ein Sport den nicht jeder ausüben kann. Gesundheit, perfekte Kondition und vor allen Dingen darf der Sportler keine Höhenangst besitzen. Als Folgekrankheit beim Freeclimbing, kann sich ein sogenannter Kletterfinger entwickeln. Gerissene Sehnenbänder und/oder Verletzungen durch spitze Steine können die Folge sein. Natürlich hat dieser Sport auch Vorteile: Viel Bewegung an der frischen Luft, die dem Körper gut tun. Aber als unbedingter “Reha-Sport” ist er nicht so empfehlenswert, dem ist eher geraten sich mit Radfahren oder Walken sportlich zu betätigen.

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5. Oktober 2011 by tutor

Tai Chi

Tai Chi – Volkssport der Chinesen.

Was genau versteht man unter Tai Chi?
Taijiquan, so der ursprüngliche Name, wird auch Tai Chi Chuan oder ganz kurz Tai Chi genannt. Das “Schattenboxen” wie viele Chinesen sagen wurde im Kaiserreich entwickelt. Es ist eine Kampfkunst, die heute Millionen von Menschen anwenden, weltweit!
Tai Chi zählt genau deswegen zu den am meisten praktizierten Kampfsportarten der gesamten Welt. In der Volksrepublik China zählt Tai Chi als Volkssport. In den Morgenstunden sieht man zahlreiche Menschen in den Parks und Grünanlagen üben. Heute schwindet der Zweck des Kampfes immer weiter, zurück bleibt das Erlernen innerer Ruhe und Meditation.

Grundlagen
Es gibt zahlreiche Schulen, viele Übungsstätte. Und so ist auch die Anzahl der verschiedenen Stile sehr hoch.
Zu den Basisübungen gehören z.B.: die Stand- und Atembewegung, sowie die Standmeditation.
Mit genau diesen Übungen erlernt man die Bewegungen des Tai Chi.

Formen
Meist verlaufen mehrere Bewegungen oder Übungen hintereinander weg. Die verschiedenen Formen und
Bewegungsabläufe sollen dabei einen Kampf mit einem imaginärem Gegner ähneln, weshalb es auch Schattenboxen genannt wird.
In den Schulen wird heute oft in größeren Gruppen geübt, synchron werden alle Bewegungen vorgeführt.
Hier mal einige Formen des Tai Chi: beispielsweise “Fersenkick rechts”, “einfache Peitsche” oder auch “Die Mähne des Wildpferdes teilen”.
Neben den vielen Einzelübungen gibt es aber auch Partner- oder Gruppenbewegungen.
Angefangen wird meist mit einfachen Hebeltechnicken mit geringen Risiko.

Waffen
Meist wird waffenlos gekämpft, doch es gibt auch besondere Fälle in denen Schüler des Tai Chi verschiedene Waffenformen kennen lernen, wie z.B.:
* das gerade, einhändige chinesische Schwert,
* der Langstock,
* der Speer
oder auch die chinesische Hellebarde.

Wettkämpfe
Wettkämpfe werden meist als Formenwettbewerbe abgehalten. Punkterichter beurteilen dabei die Ausführung und Aussehen der vorgeführten Bewegungen und Formen. Auf verschiedenen Veranstaltungen oder Shows kämpfen auch schon mal zwei Kämpfer gegeneinander vor Publikum. Sonst gibt es allerdings keine Zweikämpfe.

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7. September 2011 by tutor

Capoeira

Die Kampfsportart Capoeira kommt aus Brasilien und ist nicht nur eine Kampfkunst, sondern ebenfalls ein Kampftanz. Aus diesem Grund ist der Kampfsport sowohl bei Männern als auch bei Frauen sehr beliebt. Inhaltlich besteht Capoeira aus drei wichtig Bestandteilen, nämlich dem Kampf, der Musik und dem Kreis. Der Kreis ist ein wichtiger gesellschaftlicher Rahmen in dem der Kampf ausgeführt wird.

Ein weiterer wichtiger Punkt von Capoeira ist das er seine Ursprünge in Afrika hat. Viele versklavte Afrikaner praktizierten die Kampfsportart und entwickelten sie sogar weiter. Mittlerweile kann man sogar zwischen zwei Hauptrichtungen unterscheiden, es gibt nämlich einmal den alten Capoeira Angola und den neuen Capoeira Regional. Der Unterschied zwischen den alten und neuen ist, dass der neue nur wesentlich mehr Tricks beherrscht und es sehr viel auf die Akrobatik ankommt.

Capoeira und seine Eigenschaften bzw. Besonderheiten:

Das besondere an Capoeira ist nicht nur seine Musik, sondern auch seine extreme Flexibilität. Denn meistens werden viele Drehtritte, Sprünge und eingeübte Akrobatik mit in den Kampf hineingenommen, so dass der Kampf schon einer Aufführung sehr nahe kommt. Jedoch ist das auch der Sinn des Kampfsportes, dass man zur Musik ein Rhythmus von Tritten, Schlägen, Sprüngen etc. entwickelt.

Verbreitung von Capoeira in der heutigen Zeit:

Der Kampfsport ist in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Mittlerweile gibt es schon weltweit spezielle Kampfschulen die Capoeira anbieten und Wettkämpfe durchführen. Hierbei muss man sagen, dass besonders jugendliche und junge erwachsene die Kampfsportart ausüben. Denn Capoeira ist eine gute Abwechslung für den Alltag und verlangt nicht nur viel Kraft, sondern auch Beweglichkeit. Aus diesem Grund eignet sich der Kampfsport sehr gut für Frauen, oder auch für schmächtige Männer. Hier kommt es nämlich nicht zum größten Teil auf die Kraft an. Außerdem zieht die Musik die beim Capoeira verwendet wird ebenfalls sehr viele junge Leute in die Studios.

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8. August 2011 by tutor

Tricking

Die Sportart Tricking entwickelte sich zum ersten Mal in den 90-ziger Jahren. Es ist eine Sportart, die nicht nur aus Kampfsport besteht, sondern auch aus Tanz und Gymnastik. Im Bereich Tanz wird besonders der Breakdance in dieser Sportart mit eingebaut. Mit den Jahren, flossen immer mehr Turnübungen und Übungen aus dem Bereich des Breakdances ein, um damit die bessere Punktzahlen bei Wettkämpfen zu erreichen. Dadurch konnte man die Vorführungen des Kampfsportes beim Tricking noch spektakulärer machen. Bis heute gibt es keine offiziellen Wettkämpfe, die in dieser Sportart stattfinden, sondern nur inoffizielle Wettkämpfe, bei denen sich Gruppen trafen und untereinander Ihr Können gemessen haben.

Man kann bei der Sportart Tricking eine komplette Show aufführen. Das ist dadurch möglich, dass man die Kampfsportarten mit den Bewegungen aus den anderen Sportarten verbindet. So kann man unter Anderem Kicks aus den Kampfsportarten mit Drehungen verbinden oder auch dann diese Kicks mit Saltos verbinden. Bis heute kann man das Tricking nicht mit Hilfe von Trainern erlernen, sondern man muss sich die Tricks und die Techniken selbst beibringen, indem man sich diese bei anderen Personen abschaut oder sich Videos anschaut, die andere Personen in diesem Bereich in das Internet gestellt haben.

Seine Beliebtheit erreichte Tricking aber erst zu Beginn des 21.Jahrhunderts. Es wurde eine sehr beliebte Kampfkunst und dadurch stellten immer mehr Personen ihre Videos ins Internet und verabredeten sich immer mehr zu Treffen, um sich mit anderen Personen messen zu können. Diese Treffen werden oft auch als Gathering bezeichnet. Durch diese Popularität wurden auch immer mehr Communities im Internet gegründet, damit man immer wieder neue Techniken und Kunststücke austauschen konnte. Um das Tricken gut lernen zu können, sollte man eine Kampfsportart betreiben und verschiedene Kunststücke wie Handstand oder auch dann Drehungen üben, um ein Gefühl dafür zu bekommen und in der Lage zu sein, das Gleichgewicht halten zu können in den Situationen.

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